Stars von Weltformat wie Liv Tyler, Gary Oldman, Samuel L. Jackson oder Ron Perlman verleihen Preise an ebenso hochkarätige Empfänger wie Anthony Hopkins, George Lucas, Robert Downey jr. und viele andere.
Aber:
Wer hier die oberen 10.000 des amerikanischen Geld- und Filmadels als gut abgeschirmte Zuschauer sucht, der sucht vergebens. Direkt hinter den ganzen Promis sitzen ab der zweiten Reihe Grufties, Zombies, Punks und Massenmörder.
Willkommen bei den Scream Awards!
Bei den Scream Awards werden zum größten Teil die Kino- und TV-Filme ausgezeichnet, die bei den Oscars gänzlich undenkbar wären. Und es ist keine Selbstbeweihräucherungsorgie wie bei den Oscars oder ähnlichen Veranstaltungen, nein, hier stimmen die Fans im Vorfeld ab.
Entsprechend lockerer und nicht so steif präsentieren sich die Awards auch. Einfach schön anzusehen.
Alle Gewinner findet man auf der Seite der Scream Awards zu sehen.
Die meisten Preise sahnte übrigens Batman - The Dark Knight ab. Ich bin zwar kein großer Film der Stan Lee Comics (ich bin seit Kindheit eingefleischter Marvel-Fan), aber den werde ich mir wohl anschauen müssen. Die Kritiken sind jedenfalls nicht übel.
Auch auf einige Remakes bin ich gespannt, wie bspw.“ Friday the 13th” oder “The Eye”. Für meinen DVD-Player scheint zumindest für die erste Hälfte des nächsten Jahres genug Futter im Anflug zu sein.
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Freitag, 31. Oktober 2008
Die Scream Awards
Samstag, 5. Mai 2007
Dawn of the Dead (Kinofassung)
Originaltitel: Dawn of the Dead
Jahr: 2004
Regisseur: Zack Snyder
Laufzeit: 96min
Genre: Horror/Action
Darsteller:
Sarah Polley als Ana
Ving Rhames als Kenneth
Jake Weber als Michael
Mekhi Phifer als Andre
Ty Burell als Steve
Michael Kelly als CJ
Kevin Zegers als Terry
Michael Barry als Bart
Lindy Booth als Nicole
Jayne Eastwood als Norma
Boyd Banks als Tucker
Inna Korobkina als Luda
R. D. Reid als Glen
Kim Poirier als Monica
Matt Frewer als Frank
Special Guests:
Scott H. Reiniger als General
Tom Savini als Sheriff
Ken Foree als Evangelist
Handlung:
Im Amerika der nahen Zukunft erheben sich aus ungeklärtem Anlass Tote aus ihren Gräbern und fallen mit beträchtlichem Appetit auf warmes Fleisch über die Lebenden her. Katastrophenpläne und Ordnungskräfte nutzen wenig, und im Nu ist die Zivilisation überrannt. Doch einige wenige Überlebenskünstler, wie zum Beispiel ein Quartett junger Leute aus Wisconsin, richten sich in der mit Wohlstandsgütern aller Art prall gefüllten Shopping Mall häuslich ein. Vorerst...
Meine Meinung: Dieser Film wurde von Zack Snyder als Hommage an Romeros "Dawn of the Dead" (dt.: Zombie, siehe vorherigen Eintrag) gedreht. Zwar hat der Film noch viele Gemeinsamkeiten mit Romeros Werk, allerdings sind die Zombies nicht mehr träge und langsam sondern rennen hinter ihren potentiellen Opfern her. Das macht den Film rasanter und actionreicher als das Original. Der Film selbst ist übrigens weder geschnitten noch verboten, obwohl er teilweise noch gewalthaltiger ist, als das Original. Mal wieder ein Zeichen für deutsche Doppelmoral.
Als kleines Gimmick spielen in kurzen Nebenrollen drei Hauptrollenschauspieler des ersten Teils mit, nämlich Scott H. Reiniger, Ken Foree und Tom Savini.
Selbstverständlich gibt es auch zu diesem Film einen lesenswerten Wikipedia-Eintrag.
Für mich einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre. Dafür gibt es auch guten Gewissens wieder einen Amazon-Link.
Dawn of the Dead (Kinofassung) bei Amazon
Jahr: 2004
Regisseur: Zack Snyder
Laufzeit: 96min
Genre: Horror/Action
Darsteller:
Sarah Polley als Ana
Ving Rhames als Kenneth
Jake Weber als Michael
Mekhi Phifer als Andre
Ty Burell als Steve
Michael Kelly als CJ
Kevin Zegers als Terry
Michael Barry als Bart
Lindy Booth als Nicole
Jayne Eastwood als Norma
Boyd Banks als Tucker
Inna Korobkina als Luda
R. D. Reid als Glen
Kim Poirier als Monica
Matt Frewer als Frank
Special Guests:
Scott H. Reiniger als General
Tom Savini als Sheriff
Ken Foree als Evangelist
Handlung:
Im Amerika der nahen Zukunft erheben sich aus ungeklärtem Anlass Tote aus ihren Gräbern und fallen mit beträchtlichem Appetit auf warmes Fleisch über die Lebenden her. Katastrophenpläne und Ordnungskräfte nutzen wenig, und im Nu ist die Zivilisation überrannt. Doch einige wenige Überlebenskünstler, wie zum Beispiel ein Quartett junger Leute aus Wisconsin, richten sich in der mit Wohlstandsgütern aller Art prall gefüllten Shopping Mall häuslich ein. Vorerst...
Meine Meinung: Dieser Film wurde von Zack Snyder als Hommage an Romeros "Dawn of the Dead" (dt.: Zombie, siehe vorherigen Eintrag) gedreht. Zwar hat der Film noch viele Gemeinsamkeiten mit Romeros Werk, allerdings sind die Zombies nicht mehr träge und langsam sondern rennen hinter ihren potentiellen Opfern her. Das macht den Film rasanter und actionreicher als das Original. Der Film selbst ist übrigens weder geschnitten noch verboten, obwohl er teilweise noch gewalthaltiger ist, als das Original. Mal wieder ein Zeichen für deutsche Doppelmoral.
Als kleines Gimmick spielen in kurzen Nebenrollen drei Hauptrollenschauspieler des ersten Teils mit, nämlich Scott H. Reiniger, Ken Foree und Tom Savini.
Selbstverständlich gibt es auch zu diesem Film einen lesenswerten Wikipedia-Eintrag.
Für mich einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre. Dafür gibt es auch guten Gewissens wieder einen Amazon-Link.
Dawn of the Dead (Kinofassung) bei Amazon
Zombie (1)
Originaltitel: Dawn of the Dead
Jahr: 1978
Regisseur: George A. Romero
Laufzeit: 141min
Genre: Horror/Action
Darsteller:
David Emge als Stephen Andrews
Ken Foree als Peter Washington
Gaylen Ross als Francine Parker
David Early als Mr. Berman
Scott H. Reiniger als Roger DeMarco
Tom Savini als Biker "Blades"
David Crawford als Dr. Foster
Richard France als Dr. Millard Rausch
Daniel Dietrich als Givens
Fred Baker als Polizeichef
James Baffico als Wooley
Handlung:
In Amerika erheben sich aus ungeklärter Ursache die Toten aus ihren Gräbern und fallen über die Lebenden her. Ein gemischtes Quartett junger Stadtmenschen flüchtet mit einem Hubschrauber auf's Land und baut sich ein riesiges Einkaufszentrum zur Festung aus. Doch droht Gefahr nicht nur von den menschenfressenden Zombies: Als ein vorbeiziehendes Rudel marodierender Biker auf die Insulaner aufmerksam wird, ist es mit der trügerischen Ruhe vorbei und der Überlebenskampf beginnt von neuem.
Meine Meinung: Absoluter Kult, leider nicht mehr in Deutschland. Wer das Original noch gesehen hat weiß, wovon ich spreche. Die meisten Fassungen, die auf dem deutschen Markt erschienen, wurden immer wieder wegen Gewalttätigkeit nach Paragraph 131 StGB verboten und aus dem Verkehr gezogen. Seit 2002 gibt es in Deutschland wieder zwei extrem geschnittene, nahezu identische "Langfassungen" von 141 Minuten. Leider befinden sich unter den herausgeschnittenen Szenen auch einige Schlüsselszenen, die sich auf die Entwicklung der Charaktere auswirkten. An dem Verbot ändert übrigens auch die Tatsache nichts, dass es mittlerweile wesentlich härtere Filme gibt, die zwar keine Jugendfreigabe besitzen, trotzdem aber frei käuflich sind.
Wer die Originalversion kennt, kann sich die Neufassung eventuell aus nostalgischen Gründen holen. Jüngere, die das Original nicht mehr kennen, sollten die Finger davon lassen, weil der geschnittene Film einfach keinen vernünftigen Handlungsfaden mehr hat.
Der Film wird zwar in der deutschen Version mit "Zombie 1" betitelt, ist allerdings der zweite Teil einer Tetralogie.
Einen Link auf Amazon erspar ich mir hier deshalb auch, verweise aber dafür auf den Wikipedia-Eintrag zu diesem Film, der sowohl die Geschichte des Films als auch das Zensurtamtam in Deutschland beschreibt.
Meine IMDB-Wertung bezieht sich auf das Original, das in einigen anderen europäischen Ländern übrigens noch erhältlich ist.
Jahr: 1978
Regisseur: George A. Romero
Laufzeit: 141min
Genre: Horror/Action
Darsteller:
David Emge als Stephen Andrews
Ken Foree als Peter Washington
Gaylen Ross als Francine Parker
David Early als Mr. Berman
Scott H. Reiniger als Roger DeMarco
Tom Savini als Biker "Blades"
David Crawford als Dr. Foster
Richard France als Dr. Millard Rausch
Daniel Dietrich als Givens
Fred Baker als Polizeichef
James Baffico als Wooley
Handlung:
In Amerika erheben sich aus ungeklärter Ursache die Toten aus ihren Gräbern und fallen über die Lebenden her. Ein gemischtes Quartett junger Stadtmenschen flüchtet mit einem Hubschrauber auf's Land und baut sich ein riesiges Einkaufszentrum zur Festung aus. Doch droht Gefahr nicht nur von den menschenfressenden Zombies: Als ein vorbeiziehendes Rudel marodierender Biker auf die Insulaner aufmerksam wird, ist es mit der trügerischen Ruhe vorbei und der Überlebenskampf beginnt von neuem.
Meine Meinung: Absoluter Kult, leider nicht mehr in Deutschland. Wer das Original noch gesehen hat weiß, wovon ich spreche. Die meisten Fassungen, die auf dem deutschen Markt erschienen, wurden immer wieder wegen Gewalttätigkeit nach Paragraph 131 StGB verboten und aus dem Verkehr gezogen. Seit 2002 gibt es in Deutschland wieder zwei extrem geschnittene, nahezu identische "Langfassungen" von 141 Minuten. Leider befinden sich unter den herausgeschnittenen Szenen auch einige Schlüsselszenen, die sich auf die Entwicklung der Charaktere auswirkten. An dem Verbot ändert übrigens auch die Tatsache nichts, dass es mittlerweile wesentlich härtere Filme gibt, die zwar keine Jugendfreigabe besitzen, trotzdem aber frei käuflich sind.
Wer die Originalversion kennt, kann sich die Neufassung eventuell aus nostalgischen Gründen holen. Jüngere, die das Original nicht mehr kennen, sollten die Finger davon lassen, weil der geschnittene Film einfach keinen vernünftigen Handlungsfaden mehr hat.
Der Film wird zwar in der deutschen Version mit "Zombie 1" betitelt, ist allerdings der zweite Teil einer Tetralogie.
Einen Link auf Amazon erspar ich mir hier deshalb auch, verweise aber dafür auf den Wikipedia-Eintrag zu diesem Film, der sowohl die Geschichte des Films als auch das Zensurtamtam in Deutschland beschreibt.
Meine IMDB-Wertung bezieht sich auf das Original, das in einigen anderen europäischen Ländern übrigens noch erhältlich ist.
Freitag, 4. Mai 2007
The Blair Witch Project
Originaltitel: Blair Witch Project, The
Jahr: 1998
Regisseur: Daniel Myrick
Laufzeit: 78min
Genre: Horror
Darsteller: Heather Donahue, Michael Williams, Joshua Leonard, Bob Griffith, Jim King, Sandra Sanchez, Ed Swanson, Patricia Decou
Handlung:
Die Filmstudenten Heather, Joshua und Michael machen sich in den Black Hills Forest von Maryland auf, um dort eine Dokumentation über eine regionale Legende, die sogenannte Hexe von Blair, zu drehen. Nachdem das Trio spurlos verschwindet, taucht ein Jahr später Filmmaterial auf, das die letzten fünf Tage im Leben der jungen Leute dokumentiert. Aufnahmen, die deren quälende Wanderung durch den undurchdinglichen Wald ebenso einfangen wie die grauenerregenden Vorgänge, die zum Verschwinden geführt haben.
Meine Meinung: Man nehme ein paar unbekannte aber fähige Schauspieler, eine pfiffige Idee, ein gutes Drehbuch und schlechte Kameras - und schon ist ein außergewöhnlicher Film gedreht. Das Marketingkonzept um diesen Film war schon genial. Schon über ein Jahr bevor der Film überhaupt promotet wurde, wurden im Internet schon Gerüchte über die drei Studenten gedreht, die im Black Hills Forest verschwunden wären. Die ganze PR basierte darauf, dass es sich um gefundenes Filmmaterial handelte. Und der Erfolg gab dem Film recht. Die Aufnahmen wirken amateurhaft und die Angst und Panik der drei Schauspieler in den Hauptrollen wirken extrem echt.
Ein zweiter Teil, als B-Horrorschinken gedreht floppte allerdings verdient, weil er wieder nach ganz traditionellen Mustern gedreht wurde.
Jahr: 1998
Regisseur: Daniel Myrick
Laufzeit: 78min
Genre: Horror
Darsteller: Heather Donahue, Michael Williams, Joshua Leonard, Bob Griffith, Jim King, Sandra Sanchez, Ed Swanson, Patricia Decou
Handlung:
Die Filmstudenten Heather, Joshua und Michael machen sich in den Black Hills Forest von Maryland auf, um dort eine Dokumentation über eine regionale Legende, die sogenannte Hexe von Blair, zu drehen. Nachdem das Trio spurlos verschwindet, taucht ein Jahr später Filmmaterial auf, das die letzten fünf Tage im Leben der jungen Leute dokumentiert. Aufnahmen, die deren quälende Wanderung durch den undurchdinglichen Wald ebenso einfangen wie die grauenerregenden Vorgänge, die zum Verschwinden geführt haben.
Meine Meinung: Man nehme ein paar unbekannte aber fähige Schauspieler, eine pfiffige Idee, ein gutes Drehbuch und schlechte Kameras - und schon ist ein außergewöhnlicher Film gedreht. Das Marketingkonzept um diesen Film war schon genial. Schon über ein Jahr bevor der Film überhaupt promotet wurde, wurden im Internet schon Gerüchte über die drei Studenten gedreht, die im Black Hills Forest verschwunden wären. Die ganze PR basierte darauf, dass es sich um gefundenes Filmmaterial handelte. Und der Erfolg gab dem Film recht. Die Aufnahmen wirken amateurhaft und die Angst und Panik der drei Schauspieler in den Hauptrollen wirken extrem echt.
Ein zweiter Teil, als B-Horrorschinken gedreht floppte allerdings verdient, weil er wieder nach ganz traditionellen Mustern gedreht wurde.
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