Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen, möchte die Polizei künftig zu einem Serviceunternehmen ausbauen. So wünscht der BDK sich unter anderem, dass jeder Bürger, der irgendwelche Geschäfte online unternimmt, sich staatlich registrieren lässt, damit die Polizei im Falle von Internetkriminalität schneller zuschlagen könnte. Auch ein Resetknopf für das gesamte deutsche Internet hält Jansen für angebracht, da Angriffe aus dem Internet so gefährlich wären, wie ein Atomschlag. Massive Bedenken und Proteste kommen allerdings aus allen Lagern:
Datenschützer befürchten den gläsernen Bürger und die staatlich lizensierte Schnüffelei, Finanzexperten kritisieren die hohen Kosten und Oma Surbier aus Essen mäkelt herum, weil sie gar keinen Computer hat.
Die internationale Atomwaffenlobby gibt mittlerweile Entwarnung, was die Gefahr eines Angriffs angeht: "Wenn jemand die Welt in die Luft jagen könnte, dann nur wir. Der Typ spinnt...", so die offizielle Aussage.
Jansen rudert mittlerweile zurück. In einer Stellungnahme äußerte er vor wenigen Minuten, dass sich vielleicht wenigstens die Kriminellen registrieren lassen könnten, die etwas in Richtung Internetkriminalität in Arbeit hätten.
Bei dem Gespräch anwesende Polizeibeamte gaben dem Unterfangen keine große Chance und brachten stattdessen Oma Surbier nach Hause.
Artikel mit Tag Polizei
Sonntag, 18. Juli 2010
Polizei soll Servicedienstleister werden
Freitag, 3. April 2009
Wolfgang Schäuble plant...
in Vermischtes
um
21:17
...Richter und Staatsanwälte besser zu schützen, die Hausdurchsuchungen und Verhaftungen veranlassen oder absegnen. Dazu sollen demnächst die Namen der Verantwortlichen von der Polizei nicht mehr genannt werden dürfen.
Ein Dialog bei einer Verhaftung dürfte demnach zukünftig etwa so aussehen:
"Öffnen Sie die Tür, wir müssen Sie bitten, mit uns zu kommen."
"Wer sagt das?"
"Er, dessen Name nicht genannt werden darf!"
"Warten Sie bitte kurz, ich rufe erst meinen Geistlichen an."
Ein Dialog bei einer Verhaftung dürfte demnach zukünftig etwa so aussehen:
"Öffnen Sie die Tür, wir müssen Sie bitten, mit uns zu kommen."
"Wer sagt das?"
"Er, dessen Name nicht genannt werden darf!"
"Warten Sie bitte kurz, ich rufe erst meinen Geistlichen an."
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