Uff, da war ich eben tatsächlich etwas verblüfft. Der Bruce Lee der Gegenwart, der m.E. auf der Leinwand eine wesentlich bessere Figur macht als Bruce Lee, zieht sich vom Kung-Fu-Film zurück.
Ich bin normalerweise nicht unbedingt der größte Fan von Kung-Fu und Martial-Arts-Filmen, aber Jet Li hat es in vielen Filmen verstanden, dass die Story und seine Art des Kampfes miteinander verschmolzen, so dass es Spaß machte, die Filme anzuschauen.
Zwei meiner Lieblingsfilme sind Hero und Fearless, die in Asien produziert wurden und an historische Personen und Geschichte Chinas angelehnt sind und von der Filmtechnik her Hollywood durchaus ebenbürtig, wenn nicht sogar besser sind.
Wer mehr auf Action im modernen Stil steht, hat Jet Li wahrscheinlich in Filmen wie "Romeo must die", "Kiss of the Dragon" oder "Lethal Weapon 4" gesehen. Diese Filme gefallen mir persönlich allerdings nicht so gut, weil die Stories eher mager sind und die Klopperei im Vordergrund steht.
Jet Li hat gerade seinen letzten Kung-Fu-Film abgedreht und möchte sich jetzt anderen Genres widmen. Den Anfang macht er dabei mit einer Fantasy-Komödie, die er zusammen mit Jackie Chan dreht und in der es, wahrscheinlich ungewohnt für beide Schauspieler, nicht in erster Linie ums Kämpfen geht.
Ein lesenswertes Interview dazu mit Let Li ist auf Focus Online zu lesen.
Donnerstag, 5. Juli 2007
Jet Li nimmt seinen Abschied
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