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    <title>Farlion Inside - Mediales</title>
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    <description>Mögest Du in interessanten Hosen leben</description>
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    <pubDate>Sat, 14 Aug 2010 22:54:13 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Farlion Inside - Mediales - Mögest Du in interessanten Hosen leben</title>
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    <title>Google Street View - der Aufreger, der es nicht wert ist</title>
    <link>http://farlion.com/archives/178-Google-Street-View-der-Aufreger,-der-es-nicht-wert-ist.html</link>
            <category>Mediales</category>
            <category>Netz und Technik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Seit Google bekanntgegeben hat, dass sie mit ihrem Street View starten wollen, reißen die Diskussionen darum nicht ab. Für die einen ist es ein Verstoß gegen Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, die anderen sehen es nicht ganz so eng - es geht schließlich nur um Gebäude. Die Polizei, in all ihrer unwissenden Naivität, spekuliert sogar, dass Kriminelle es dann einfacher hätten, Wohnungen auszuspähen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache der größten Ängste ist eine Schwemme von Fehlinformationen, die von den Medien zum Teil noch befeuert werden. Na ja, &quot;von den Medien&quot; ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. In erster Linie geht es um die laut schreienden, viel rote Tinte benutzenden Boulevardklitschen, wie beispielsweise BILD, tz oder Express. &lt;br /&gt;
Auf die Spitze treibt die BILD jetzt die Meinungsmache, indem sie wahllos Leute nach ihrer Meinung über Street View befragt, die ganz offensichtlich keine Ahnung haben, was das überhaupt ist. BILD geht sogar noch weiter und veröffentlicht die Statements OHNE darüber aufzuklären, wie es sich mit Street View wirklich verhält. Und damit schüren sie wieder die völlig überzogene Angst vor Googles neuester Mapping-Aktion. &lt;br /&gt;
Aber dazu mehr im &lt;a href=&quot;http://www.bildblog.de/21374/die-schlechtesten-gruende-gegen-street-view/&quot; title=&quot;BILDblog&quot;&gt;BILDblog&lt;/a&gt; und bei &lt;a href=&quot;http://www.medienrauschen.de/archiv/die-konnen-nicht-einfach-mein-haus-ins-internet-stellen/&quot; title=&quot;Medienrauschen&quot;&gt;Medienrauschen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist denn jetzt bei Street View so gefährlich? Werden tatsächlich Grundstücke und Wohnungen überwacht, wie es so viele unwissende Yellow-Press-Opfer glauben?&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nein, das ist natürlich absoluter Blödsinn.&lt;/strong&gt; Google hat nicht in jeder Straße fest und dauerhaft Kameras installiert (das wäre tatsächlich ein Verstoß gegen geltende Gesetze), sondern hat seine Kamerawagen durch die Städte geschickt, die Straßenzüge aufgenommen haben. Diese Aufnahmen werden nachträglich noch entschärft, so dass weder Gesichter, noch Kfz-Kennzeichen zu identifizieren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also absoluter Mumpitz, wenn jemand befürchtet, jetzt beim Nachtsonnen beobachtet zu werden oder befürchtet, seine Kinder würden beim Spielen über Street View überwacht. Warum sich übrigens ausgerechnet Deutschlands A- und B-Prominenz dafür hergibt, in einer Zeitung als völlige Idioten dazustehen, werde ich wahrscheinlich genauso wenig verstehen, wie die Aufregung um Street View selbst. Schließlich kann man über das Satellitenbild in &lt;a href=&quot;http://maps.google.de/&quot; title=&quot;Google Maps&quot;&gt;Google Maps&lt;/a&gt; sämtliche Häuser schon seit Jahren von oben sehen. &lt;br /&gt;
Oh verdammt, hoffentlich liest BILD das jetzt nicht...  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 Aug 2010 00:54:13 +0200</pubDate>
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    <category>BILD</category>
<category>Boulevard</category>
<category>Google</category>
<category>Street View</category>
<category>Yellow-Press</category>

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    <title>Polizei soll Servicedienstleister werden</title>
    <link>http://farlion.com/archives/161-Polizei-soll-Servicedienstleister-werden.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen, möchte die Polizei künftig zu einem Serviceunternehmen ausbauen. So wünscht der BDK sich unter anderem, dass jeder Bürger, der irgendwelche Geschäfte online unternimmt, sich &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/BDK-Verkehrsregeln-und-Notschalter-fuer-das-Internet-1039912.html&quot; title=&quot;Heise Online&quot;&gt;staatlich&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,707144,00.html&quot; title=&quot;SpOn&quot;&gt;registrieren&lt;/a&gt; lässt, damit die Polizei im Falle von Internetkriminalität schneller zuschlagen könnte. Auch ein Resetknopf für das gesamte deutsche Internet hält Jansen für angebracht, da Angriffe aus dem Internet so gefährlich wären, wie ein Atomschlag. Massive Bedenken und Proteste kommen allerdings aus allen Lagern: &lt;br /&gt;
Datenschützer befürchten den gläsernen Bürger und die staatlich lizensierte Schnüffelei, Finanzexperten kritisieren die hohen Kosten und Oma Surbier aus Essen mäkelt herum, weil sie gar keinen Computer hat.&lt;br /&gt;
Die internationale Atomwaffenlobby gibt mittlerweile Entwarnung, was die Gefahr eines Angriffs angeht: &lt;em&gt;&quot;Wenn jemand die Welt in die Luft jagen könnte, dann nur wir. Der Typ spinnt...&quot;&lt;/em&gt;, so die offizielle Aussage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jansen rudert mittlerweile zurück. In einer Stellungnahme äußerte er vor wenigen Minuten, dass sich vielleicht wenigstens die Kriminellen registrieren lassen könnten, die etwas in Richtung Internetkriminalität in Arbeit hätten. &lt;br /&gt;
Bei dem Gespräch anwesende Polizeibeamte gaben dem Unterfangen keine große Chance und brachten stattdessen Oma Surbier nach Hause.   
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 18 Jul 2010 17:11:19 +0200</pubDate>
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    <category>bdk</category>
<category>internetkriminalität</category>
<category>jansen</category>
<category>polizei</category>

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    <title>Datenschleuder Activision Blizzard schleudert vorerst nicht (Update)</title>
    <link>http://farlion.com/archives/158-Datenschleuder-Activision-Blizzard-schleudert-vorerst-nicht-Update.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Die Blizzard-Community scheint zumindest vorläufig einen kleinen Sieg errungen zu haben. Wohl auch aufgrund der weltweiten Spielerproteste sieht Blizzard &quot;zu diesem Zeitpunkt&quot; von seinen Plänen, in den Foren nur noch reale Namen der Spieler zu zeigen, ab.&lt;br /&gt;
CEO Mike Morhaime in einem &lt;a href=&quot;http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=13817050119&amp;amp;sid=3&quot; title=&quot;WoW-Forum&quot;&gt;offiziellen Statement&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Hallo allerseits!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mit euch allen über unseren Wunsch sprechen, die Blizzard-Foren zu einem besseren Ort für Diskussionen über unsere Spiele zu machen. Wir sind kontinuierlich durch euer Feedback gegangen und haben untereinander eure Bedenken bezüglich der Nutzung realer Namen in den Foren besprochen. Wir haben zu diesem Zeitpunkt entschieden, dass es nicht nötig sein wird, reale Namen für das Verfassen von Beiträgen in den offiziellen Blizzard-Foren zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig anzumerken, dass wir noch immer vorhaben die Foren zu verbessern. Unsere Bemühungen sind zu 100% von dem Verlangen getrieben, unsere Community-Bereiche für unsere Spieler freundlicher zu gestalten und konstruktivere Diskussionen über unsere Spiele zu ermöglichen. Wir halten auch weiterhin an den neuen Foren-Features fest, wie der Zusammenfassung von Antworten in Gruppen, dem positiven und negativen Bewerten von Beiträgen, der verbesserten Suchfunktion und mehr. Wenn wir die neuen StarCraft II-Foren zur Verfügung stellen, die diesen neuen Features beinhalten, werdet ihr Beiträge anstatt mit eurem realen Namen mit eurem Charakternamen + Charaktercode verfassen können. Die ebenfalls mit diesen Features versehenen, verbesserten World of Warcraft-Foren, werden kurz vor der Veröffentlichung von Cataclysm zur Verfügung gestellt und werden ebenfalls nicht die Angabe des realen Namens benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte klar stellen, dass unsere Pläne für die Foren komplett unabhängig von unseren Plänen für das optionale Freundschaftssystem im Spiel sind, das in World of Warcraft bereits live ist und bald auch in StarCraft II zur Verfügung stehen wird. Wir sind der Überzeugung, dass die weitreichende Kommunikationsfunktionalität des Freundschaftssystems, wie der Chat über verschiedene Spiele-Titel oder Realms hinweg, das Battle.net zu einem großartigen Ort für Spieler machen wird, um mit ihren Freunden im wahren Leben und ihrer Familie verbunden zu bleiben, während sie Blizzard-Titel spielen. Natürlich werdet ihr auch weiterhin die Möglichkeit haben, eure Beziehungen auf der anonymen Stufe eures Charakters zu halten, wenn ihr ich euch im Spiel mit anderen Spielern unterhalten wollt. Mit der Zeit werden wir das Freundschaftssystem im Battle.net weiter entwickeln und neue und aufregende Funktionalitäten in unseren Titeln für Spieler hinzufügen, die sich dazu entscheiden, das Feature zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss möchte ich unterstreichen, dass unsere Beziehung zu der Community uns immer äußerst wichtig war und es auch immer sein wird. Wir glauben felsenfest daran, dass jede Stimme zählt (http://eu.blizzard.com/de-de/company/about/mission.html) und wir schätzen uns glücklich eine Community zu haben, die so leidenschaftlich über unsere Spiele empfindet. Wir werden immer dankbar für das Feedback und die Unterstützung unserer Spieler sein, die immer schon der Schlüssel zu Blizzards Erfolg waren.  &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt heißt es abwarten, ob Activision Blizzard zukünftig vor der Entwicklung neuer Ideen die Community befragt oder ob wieder erst das Kind im Brunnen liegen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Jul 2010 19:35:31 +0200</pubDate>
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    <category>activision</category>
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</item>
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    <title>Datenschleuder Activision Blizzard (Neuester Stand)</title>
    <link>http://farlion.com/archives/157-Datenschleuder-Activision-Blizzard-Neuester-Stand.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    In der Diskussion um die Verwendung realer Namen in den Spieleforen des Unternehmens Activision Blizzard (u.a. Starcraft-Serie, Warcraft-Serie, Diablo-Serie und World of Warcraft) reißen die Proteste nicht ab. Auch in immer mehr Medien finden sich mittlerweile &lt;a href=&quot;http://www.golem.de/1007/76351.html&quot; title=&quot;Golem&quot;&gt;kritische Berichte&lt;/a&gt; über die geplante Datenschleuderei ohne Zustimmung der Spieler. &lt;br /&gt;
Während der Protestthread im US-Forum die 2000-Seiten-Marke mittlerweile massiv überschritten hat, nähert sich man sich in Deutschland der 600er Marke. Bei 20 Posts pro Seite eine stolze Zahl, die es in der Geschichte der Blizzard-Foren in dieser Höhe noch nicht gegeben hat. In dieser emotional geführten Diskussion finden sich mittlerweile auch internationale Spielergruppen zusammen. So demonstrieren Spieler verschiedener Nationalitäten mittlerweile Solidarität, indem sie per Crossposting verlauten lassen, dass auch in ihren regionalen Foren das Thema hoch kocht und die Pläne nicht akzeptiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Together against Real ID !&lt;br /&gt;
You&#039;re not alone.&lt;br /&gt;
Greetings from [Name des entsprechenden Landes]&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Auch wenn es emotional sehr heiß her geht, sehen einige der Spieler die Angelegenheit durchaus sachlich und realistisch, wie beispielsweise der Spieler &lt;a href=&quot;http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=13816898570&amp;amp;sid=3&amp;amp;pageNo=521&quot; title=&quot;Curan im deutschen WoW-Forum&quot;&gt;Curan&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Jeder einzeln Kunde ist den Verkauf und die Analyse wert.&lt;br /&gt;
Als Teil der Kunden von BA &lt;em&gt;(BA = Blizzard Activision, Anm. von mir)&lt;/em&gt; ist diese Beschwerdegruppe natürlich eingeschlossen.&lt;br /&gt;
Ihre Daten sind potentielles Marktkapital. Die Daten von ihnen und den restlichen 99% sind allerdings noch mehr wert.&lt;br /&gt;
Und die Daten von ihnen in Kombination mit einer vernetzwerkten Spielerschaft die ein Werbeselbstläufer ist, eine saubere Fusion und Zusammenarbeit mit Plattformen wie Facebook und Co erlaubt, Werbeflächenverkaufspotential an Drittanbieter bietet ist noch mehr wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine &quot;Moralfrage&quot; in einem Management eines Milliardenkonzerns. Es geht darum Umsatzzahlen zu maximieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Protest ist der Ausdruck einer extremen Minorität.&lt;br /&gt;
Dieser kann aber einfach ignoriert werden, da ihre Zahl einfach so gering ist und ihre Verlust absolut akzeptabel im Vergleich zu dem Potentiellen Gewinn an Neukunden und dem Aufbau einer neuen Kundenschaft in Verbindung mit einem neuen geeigneteren Konsumentenbewusstsein. Die Inkludierung und Anpassung an eine dem Umgang mit Privatsphäre derart desensibilisierten Gemeinschaft wie Facebook ist da auch ein extrem erstrebenswertes Ziel was Gewinnmaximierung angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder anders gesagt:&lt;br /&gt;
Liebhaber von Privatsphäre und Selbstkontrolle sind ein nicht mehr aktuelles Modell an Kunde das sich durch ein neues gut ersetzen lässt das bereits in Massenproduktion gegangen ist.&lt;br /&gt;
Zumal die starke Mehrheit des Kundenstocks sich gerne erneuern und umerziehen läßt. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man &lt;a href=&quot;http://www.wallstreet-online.de/aktien/Activision-Blizzard-Aktie/chart?inst_id=1446683&amp;amp;market_id=1&amp;amp;spid=ws&amp;amp;edit=1&amp;amp;utr=5d&amp;amp;till_day=0&amp;amp;till_month=0&amp;amp;till_year=0&amp;amp;ct=line&amp;amp;ind1=&amp;amp;tr=5d&amp;amp;ind2=&amp;amp;log=0&amp;amp;bench=&amp;amp;redvol=0&amp;amp;gd1=0&amp;amp;gd1typ=exp&amp;amp;benchstr=&amp;amp;gd2=0&amp;amp;gd2typ=exp&amp;amp;grid=on&quot; title=&quot;Activision Blizzard Aktienkurs&quot;&gt;den aktuellen Aktienkurs von Activision Blizzard&lt;/a&gt;, so scheint Curan nicht falsch zu liegen. Trotz negativer Berichterstattung in den Medien unterliegt die Aktie nur den normalen täglichen Indexschwankungen. Das Vorhaben, den Datenschutz auszuhebeln schreckt die Aktionäre bislang nicht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forum selbst sind die Reaktionen des Unternehmens eher bescheiden. Nachdem sich gestern nahezu keine Reaktion fand, beschränken sich die heutigen Statements der CM (Community Manager) auf Postings wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Danke für das konstruktive Feedback, das wir in diesem Beitrag erhalten haben. Wir sind sehr damit beschäftigt, eure Antworten zu lesen und zu sammeln, deswegen können wir im Moment nicht so oft und umfassend antworten, wie wir gerne möchten. Wir sind aber noch immer hier. &lt;img src=&quot;http://farlion.com/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Nachfrage diverser Spieler, wann mit einer offiziellen Stellungnahme zu rechnen sei, fiel eher unbefriedigend aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;...wir haben nicht immer sofort die Antwort auf jede Frage parat. Manchmal müssen wir alle ein bisschen geduldig sein – die gleiche Frage immer und immer wieder zu wiederholen lässt die Uhr aber auch nicht schneller ticken. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem wird es wohl langfristig darauf hinauslaufen, dass ein Teil der Spieler ihre Mitgliedschaft bei Blizzard beenden, der Großteil jedoch bleiben wird, ohne Rücksicht auf private Daten. Den finanziellen Verlust der gehenden Spieler wird Activision Blizzard durch die Nutzung der persönlichen Daten zu Werbezwecken und die Weitergabe an Facebook nicht nur kompensieren, sondern bei weitem übertreffen. &lt;br /&gt;
Zumindest bis es zur ersten Panne kommt und sie &lt;strong&gt;wird&lt;/strong&gt; kommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Jul 2010 16:48:28 +0200</pubDate>
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    <category>activision</category>
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    <title>Müssen Blogger besser werden?</title>
    <link>http://farlion.com/archives/156-Muessen-Blogger-besser-werden.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    SpOn bringt heute einen Artikel mit dem Titel &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,705538,00.html&quot; title=&quot;SpOn&quot;&gt;Blogger müssen besser werden&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. In diesem Artikel wird darüber berichtet, dass die amerikanische University of Missouri aufgrund einer Studie mehr Qualität von Bloggern erwarten, gegebenenfalls durch den Einsatz von Personal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist dabei der Umstand, den die Universität für diese &quot;nötige&quot; Qualitätssteigerung verantwortlich macht:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Durch Einsparungen in den klassischen Medienunternehmen ist eine ausreichende Nachrichtenversorgung in Gefahr[...]&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Oder um es anders auszudrücken: Blogger sollen, wenn es nach der Studie geht, zukünftig Geld in Personal investieren, welches die professionellen Medien einsparen, indem sie u.a. Personal reduzieren. Wie die Blogger dieses Personal finanzieren können, ohne selbst in die Verfahrensschublade der traditionellen Medien zu rutschen lässt die Studie dabei anscheinend offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Abenteuerlich mutet dagegen folgende Aussage an:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Wenn Medienunternehmen zu weiteren Einschnitten gezwungen werden und nicht mehr in der Lage sind, die gleiche Informationsabdeckung für ihre Gemeinde zu liefern wie früher, wird der Bürgerjournalismus möglicherweise einspringen müssen&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Hm, Blogger sollen also dafür herhalten, dass die Medienunternehmen rationalisieren, bzw. nicht ordentlich wirtschaften können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich verzichte gern auf &quot;Professionalität&quot; bei Bloggern. Im Gegenteil, ich schätze an Blogs besonders, dass sie nicht neutral und sachlich sind und dass die Autoren eigene Meinungen und Emotionen einfließen lassen. Der professionelle Journalismus heute zeigt eins besonders: gleichgespülte Agenturmeldungen, die in nahezu allen traditionellen Medien nahezu gleich lautend und zeitgleich erscheinen steigern nicht die Qualität der Berichterstattung, sondern sorgen für Einbrüche in den Verkaufszahlen. Denn warum sollte sich ein interessierter Leser 3 verschiedene Zeitungen kaufen, wenn in allen die gleichen Berichte nahezu identisch zu finden sind?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher holte ich mir die FAZ, las dort die aktuellen Themen und griff anschließend zur Süddeutschen, um mir durchzulesen, wie die dortigen Journalisten die Sachlage sehen. Damals flossen noch sehr viel eigene Meinungen in die Berichte ein. Meinungen, wie man sie heute nur noch in einigen wenigen Kolumnen findet. Diese Art des interessanten Journalismus fehlt mir. Den Ersatz dafür hole ich mir - in Blogs, teilweise sogar in Blogs, die von Journalisten betrieben werden.&lt;br /&gt;
Wenn beispielsweise etwas gravierendes im Bereich &quot;Medien&quot; zu vermelden ist, dann kommt es schonmal vor, dass ich zunächst bei &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/&quot; title=&quot;Stefan Niggemeier&quot;&gt;Stefan Niggemeier&lt;/a&gt; vorbei schaue, anschließend &lt;a href=&quot;http://www.indiskretionehrensache.de/&quot; title=&quot;Indiskretion Ehrensache&quot;&gt;Thomas Knüwer&lt;/a&gt; besuche und letztlich nochmal schaue, was &lt;a href=&quot;http://www.medienrauschen.de/&quot; title=&quot;Medienrauschen&quot;&gt;Medienrauschen&lt;/a&gt; von der Sache hält. &lt;br /&gt;
Okay, es ist nicht garantiert, dass alle mich interessierenden Fachblogger auch über die gleiche Sache schreiben. Wenn es jedoch der Fall ist, ergeben sich im Normalfall völlig verschiedene Berichterstattungen mit teilweise völlig verschiedenen Ansatzpunkten. Und gerade das ist es, was Blogs für mich ausmacht: Individuelle Berichterstattung statt Fließbandmeldungen aus Agenturen, die teilweise sogar fehlerhaft sind und entsprechend fehlerbehaftet und ungeprüft von zig verschiedenen Traditionsmedien weitergegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal was diese Studie auch sagt, ich sehe als &quot;Laie&quot; das Problem eher darin, dass die traditionellen Medien sich zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben und die Berichterstattung durch das Abschreiben von Agenturmeldungen einfach uninteressant und für den Leser langweilig geworden ist. Dementsprechend lautet mein Fazit auch eher:&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Traditionelle Medien müssen besser werden...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Jul 2010 12:13:19 +0200</pubDate>
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    <category>Blogs</category>
<category>Medien</category>

</item>
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    <title>World of Warcraft: Activision Blizzard wird zur Datenschleuder</title>
    <link>http://farlion.com/archives/155-World-of-Warcraft-Activision-Blizzard-wird-zur-Datenschleuder.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Ich muss mich hier mal outen: ich habe fast von Beginn an World of Warcraft gespielt, das wahrscheinlich größte MMO der Welt. Vor kurzem entschloss ich mich jedoch dazu, meinen Account zu deaktivieren. Die Gründe dafür waren vielseitig. Zum einen hat sich das Spiel zu einer Gelddruckmaschine für das Unternehmen entwickelt (selbst Namensänderungen oder Serverwechsel schlagen mit 8,00 - 20,00€ pro Spielfigur zu Buche!). Auf der anderen Seite werden permanent neue, teilweise überflüssige Features entwickelt, während gravierende Fehler selbst nach Jahren nicht behoben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Der dritte Grund war der mangelhafte Support. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
Nach dem Aufspielen eines Patches hatten wiederholt zahlreiche Spieler verschiedenster Server zur gleichen Zeit einen Disconnect. Obwohl die Spieler verschiedenste Internetzugangsanbieter hatten und teilweise sogar aus verschiedenen deutschsprachigen EU-Ländern hatten, bekam man von den Gamemastern nur ein Standardmakro mit dem Hinweis, man solle doch mal die Internetverbindung testen, die Schuld würde beim Spieler bzw. seinem Provider liegen.&lt;br /&gt;
Und so wurde bei nahezu jedem Fehler im Spiel verfahren: Schuld war zunächst immer der Spieler, eigene Fehler wurden in der Regel erst zugegeben, wenn der Unmut in den Foren zu laut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war da noch das nette Spionagetool &quot;Warden&quot;, welches von Blizzard in WoW eingesetzt wird, um den Rechner nach verdächtigen Programmen (Cheatprogramme, Botprogamme) abzusuchen. Aus diesem Grund lief WoW bei mir auch nur auf einem gesonderten Spielerechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fass zum Überlaufen brachte allerdings jetzt die Einführung der sogenannten &quot;Real-ID&quot;, bei der man Ingame-Freunden seinen &lt;em&gt;Accountnamen*&lt;/em&gt;(!) geben konnte und diese dann nicht nur sämtliche Spielfiguren des anderen Spielers, sondern auch seinen vollen realen Namen und die seiner Freunde, die ihm ebenfalls den &lt;em&gt;Accountnamen*&lt;/em&gt; gegeben haben, sehen könnte. Das war mir dann etwas zu viel an Datenschleuderei. Daran konnte auch Blizzards hartnäckige Beteuerung nichts ändern, die Nutzung des Real-ID sei ja freiwillig und man müsse sie ja nicht freischalten. &lt;br /&gt;
Aufgrund verschiedener Versprechungen des Unternehmens in der Vergangenheit, die alle gekippt wurden, ahnte ich allerdings bereits, dass dieser Umstand mit Sicherheit nicht so bleiben würde und dass mit der Real-ID mit Sicherheit noch etwas angestellt würde. &lt;br /&gt;
Aus diesem Grund deaktivierte ich auch meinen Account.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte es Intuition nennen, oder einfach nur logische Kombination, aber jetzt ist die Katze aus dem Sack und &lt;a href=&quot;http://www.golem.de/1007/76281.html&quot; title=&quot;Golem&quot;&gt;Blizzard kündigt&lt;/a&gt; an, jetzt die realen Namen (Vor- und Zuname) &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Blizzard-will-Spielerforen-auf-Realnamen-umstellen-1034197.html&quot; title=&quot;Heise&quot;&gt;in den Blizzard eigenen Foren anzeigen&lt;/a&gt; zu lassen. Eine Option, das zu unterbinden gibt es nicht, es sei denn, man postet dort einfach nicht mehr. Wer allerdings die Foren nicht nutzen will, verzichtet auch auf den Support, denn der läuft zu 90% - wie sollte es anders sein - über die Foren ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionen auf die &lt;a href=&quot;http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=13816898570&amp;amp;sid=3&amp;amp;pageNo=1&quot; title=&quot;Blizzard-Forum&quot;&gt;Ankündigung im entsprechenden Blizzard-Forum&lt;/a&gt; sind entsprechend heftig und ungewohnt zahlreich. Von gestern bis zum Zeitpunkt dieses Beitrags umfasst der Thread 282 Seiten (bei 20 Posts pro Seite!). Dabei lehnt der Großteil der Poster die Datenschleuderei über das Forum ab. &lt;br /&gt;
Blizzard-Mitarbeiter geben zwar innerhalb des Threads von Zeit zu Zeit einen Beitrag ab, diese Beiträge gehen allerdings nicht auf die größten Befürchtungen der Spieler ein (z.B. Personalchefs, die Suchmaschinen nutzen etc.), sondern bekräftigen nur, dass die Mitarbeiter von Blizzard ja alle so begeistert von dem System wären und voll dahinter ständen.&lt;br /&gt;
Letztlich wird allerdings der Aufschrei der Spieler verhallen. Einige vernünftige werden ihr Vorhaben durchziehen und den Account deaktivieren. Der Großteil jedoch wird wahrscheinlich wieder alles in Kauf nehmen, worauf Blizzard auch mit Sicherheit spekuliert.&lt;br /&gt;
Ich werde diese Sache jedenfalls aufmerksam verfolgen und von Zeit zu Zeit darüber berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;*Bezüglich des Accountnamens:&lt;br /&gt;
Blizzard verweist seit Jahren in Tooltipps und Ladebildschirmtexten darauf, dass man aus Sicherheitsgründen NIEMALS Accountnamen oder Passwort preisgeben soll. Das Witzige dabei: Dieser Tipp erscheint noch immer an zahlreichen Stellen im Spiel.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.golem.de/1007/76305.html&quot; title=&quot;Golem&quot;&gt;Wie Golem gerade berichtet&lt;/a&gt;, war ein US-Blizzard-Mitarbeiter so leichtsinnig und &lt;a href=&quot;http://forums.worldofwarcraft.com/thread.html?topicId=25712374892&amp;amp;sid=1&amp;amp;pageNo=1&quot; title=&quot;US-Forum&quot;&gt;veröffentlichte seinen realen Namen im Forum&lt;/a&gt;, um zu zeigen, wie harmlos das ist. Binnen kürzester Zeit hatten Spieler dann alles zusammen getragen, was im Internet über ihn zu finden war, inkl. Lebenslauf, Wohnsituation, Schule der Kinder etc.&lt;br /&gt;
Das scheint allerdings ein Eigentor des Mitarbeiters gewesen zu sein, der mittlerweile sogar seinen Twitter-Account gelöscht hat. &lt;br /&gt;
Es verspricht, interessant zu werden &lt;img src=&quot;http://farlion.com/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 07 Jul 2010 16:43:27 +0200</pubDate>
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