Ich selbst weile zwar nicht in anderen Sphären, trotzdem fehlte mir in den letzten zwei Monaten einfach die Zeit und die Muße, mich mit Twitter oder der Bloggerei zu beschäftigen. Diese vorübergehende Auszeit, die immer noch nicht zur Gänze beendet ist, begründet darauf, dass ich derzeit an zwei Büchern schreibe: einer satirischen Abrechnung mit der Politik und einer satirischen Abrechnung mit der Kirche.
Wer schon einmal ein Buch geschrieben hat, der weiß, dass dazu einiges an Recherchearbeit nötig ist. Dazu kommt dann das eigentliche Verfassen der Texte, die Strukturierung, etliche Umstrukturierungen und Umformulierungen, das Einfügen plötzlicher Einfälle, die unbedingt noch hinein müssen, das Verwerfen der gesamten Struktur und eine Neustrukturierung zum besseren Verständnis.
Hätte ich Literatur studiert, könnte ich mir wahrscheinlich viel Arbeit sparen. Da meine Erzeugerfraktion allerdings nicht viel Interesse an der Bildung ihres Filius zeigte, muss ich heute in den sauren Apfel beißen und entsprechende Mehrarbeit leisten. Das ist gemein aber nicht zu ändern.
Davon abgesehen, dass diese beiden Auswüchse meines zweifellos glasklaren
Langer Rede kurzer Sinn:
Solange ich noch mit den Büchern beschäftigt bin, werden Blog und Twitter auch weiterhin etwas zurückstehen. Aber: Ich binne nicht tot!
*sofern sich ein Verlag findet, der die Cochones hat, auch ein etwas provokanteres Machwerk zu verlegen, wiederzufinden und zu vertreiben.




