Gerade lese ich im Handelsblatt, dass die BILD-Zeitung in einigen Großstädten eine Werbekampagne unter dem Slogan "Gestatten: BILD" durchführt. Diese Maßnahme scheint nötig, angesichts stetig schwindender Auflagenzahlen, die sich derzeit bei einem durchschnittlichen Verlust von 100.000 Käufern pro Jahr bewegen.
Andere Stimmen aus der Branche schieben den schwarzen Peter dabei auch der Boulevardisierung sämtlicher Medienangebote, insbesondere im Internet zu.
Was mich etwas erstaunt ist, dass bislang niemand auf die Idee gekommen ist, einen Teil der Schuld auch an der Art und Weise der Berichterstattung der BILD zu suchen, die ja in den letzten Jahren eher schlechter als besser geworden ist. Gerade dieses Manko spricht sich besonders durch das Internet aber auch sehr schnell herum, wie der große Erfolg von BILDblog ja beweist.
Vielleicht sollte die BILD zunächst einmal an ihrer Seriosität arbeiten bevor sie versucht, die Leser mit kostenlosen Werbeblättern zu ködern.
Donnerstag, 28. Juni 2007
Gestatten: BILD - Springer Verlag muss gegen Käuferschwund kämpfen
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