Der Spiegel ist eins der meistgelesensten Online-Magazine in Deutschland. In Sachen Web 2.0 hinkt das Magazin aktuellen Standards allerdings hinterher.
So ist eine Kommentierung beispielsweise nur bei handverlesenen Artikeln in einem Forum möglich. Zusätzlich muss man sich mit Username, Mailadresse und Passwort registrieren, was ich nicht ganz verstehe wenn man bedenkt, dass sowieso jeder Kommentar moderiert wird. Die Registrierung erfordert die Anerkennung der Forenregeln und Bestätigung über die Kenntnisnahme der Datenschutzerklärung, was verständlich ist, und muss über den Link in einer Aktivierungsmail bestätigt werden muss.
Die Möglichkeit Trackbacks zu setzen fehlt.
Bei den Newsfeeds bemerkt man leider schnell, dass der Spiegel sehr viel Wert auf seine Werbevermarktung legt. Zwar sind die Feeds leicht zu finden - der Gesamtfeed über den Quickbookmark in der Adresszeile, die 10 Themenfeeds über einen Link im Header der Seite - für Leser, die einen Feedreader benutzen hat SpOn allerdings gar nichts übrig. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum die Feeds nur eine Überschrift hergeben und nichtmal den Inhalt des Artikels anteasern. Wer also mehr zu einer Überschrift wissen möchte, der MUSS die Seite besuchen.
SpOn hat Links zu folgenden Social-Bookmarking-Diensten integriert:
Webnews, Yigg, Folkd, Mister Wong, Linkarena, del.icio.us
Leider sind die etwas missverständlich unter dem Link "Bookmarks" im Kopfbereich des Artikels versteckt und so nicht sofort als Links zu den Services erkennbar.
Als kleine Besonderheit bietet SpOn einen eigenen Feedreader von ca. 0,5MB Größe an, den ich allerdings verständlicherweise nicht getestet habe.
Fazit:
Man gibt sich Mühe, kann aber mit den kommunikationsfreudigen Blogs noch lange nicht mithalten. Besonders unangenehm ist die Sache mit den wirklich unfreundlichen Feeds. Wenn ich in Eile bin bevorzuge ich daher auch immer Seiten, die zumindest den Inhalt anteasern.
Positiv überrascht hat mich die Süddeutsche. Nicht nur, dass jeder Artikel den ich aufsuchte auch kommentierbar war, nein, alle Kommentare wurden auch sofort und unmoderiert freigeschaltet. In diesem Fall akzeptiere ich auch die Registrierung, die mit Angabe von Vorname, Nachname, Username, Mailadresse und Passwort noch im akzeptablen Bereich liegt. Voraussetzung zur Registrierung ist die Anerkennung der AGB Pflicht, was allerdings verständlich ist.
Trackbacks lässt allerdings auch die Süddeutsche leider nicht zu.
Die Newsfeeds sind leicht auffindbar. Der Gesamtfeed ist über das Quickbookmark in der Adresszeile schnell abonniert, die 8 Themenfeeds sind über einen Link im Headbereich der Seite zu erreichen.
Die Feedqualität ist guter Durchschnitt. Zwar wird auch hier kein Fullfeed geliefert, aber die Inhalte werden zumindest informativ angeteasert.
Folgende Social-Bookmarking-Dienste sind integriert:
Mr.Wong, Yigg, Linkarena, Google, Webnews, Folkd, Lufee
Die Links dazu sind, deutlich sichtbar, mit den bekannten Icons versehen, unter den Kommentaren zu finden.
Als kleine Besonderheit kann ich hier noch die Möglichkeit anführen, Kommentare zu bewerten. Auch die Süddeutsche bietet einen Feedreader, der mit ca. 1MB Größe noch akzeptabel ist.
Witzig: Der Button, um einen fragwürdigen Kommentar zu melden ist mit "petzen" beschriftet.
Fazit:
Die Süddeutsche ist auf dem richtigen Weg. Auch die testweise Kontaktaufnahme zu einem Redakteur, weil ich an einem Artikel etwas zu bemängeln hatte, war erfolgreich - der Autor antwortete mir sehr schnell direkt in den Kommentaren. Lobenswert, sage ich da.
Auch bei der FAZ kann jeder Artikel kommentiert werden. Allerdings wird auch jeder Kommentar moderiert und eine Registrierung ist zudem auch noch Voraussetzung. Die Nutzungsbedingungen sind eine Spur zu lang ausgefallen, sollten allerdings in diesem speziellen Fall auch ausdrücklich gelesen werden, denn sie enthalten einen Passus, der zumindets mich etwas unangenehm berührt hat:
„Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen, darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.“
Notwendig für die Registrierung sind Name, Vorname, Mailadresse und Passwort.
Trackbacks kann man auch hier nicht anbringen.
Der Gesamtfeed der Newsfeeds ist über das Quickbookmark in der Adresszeile zu abonnieren. Der Link zu den 15 Themenfeeds ist etwas ungünstig im Footer der Seite platziert.
Die News selbst bringen neben den normalen Überschriften einen Teasertext und oftmals auch ein kleines, Artikel bezogenes Bild mit.
Positive oder negative Besonderheiten sind mir nicht aufgefallen.
Fazit:
Die FAZ wäre auf einem guten Weg, wenn zumindest die Kommentare nicht vorab moderiert würden. Etwas zweifelhaft sind für mich die Nutzungsbedingungen bezüglich der Nutzungsrechte an den Kommentartexten. Vertrauen schafft das nicht unbedingt.
Auch im Focus kann jeder Artikel kommentiert werden. Zwar wird auch hier jeder Artikel moderiert, dafür ist eine Registrierung zwar optional möglich aber nicht zwingend notwendig. Registrierte User werden über die Freischaltung ihrer Kommentare benachrichtigt. Die Registrierung erfordert die Angabe von Username, Mailadresse und Passwort und muss durch einen Aktivierungslink bestätigt werden, der per Mail kommt.
Der Focus ist das einzige Magazin, dass sogar in der Adresszeile über ein Quickbookmarkmenü verfügt, über das sich neben dem Gesamtfeed auch die 10 Themenfeeds abonnieren lassen. Dafür sind die Feedadressen auf der Feedseite, die über einen Link im Footer der Seite zu erreichen ist, leider nicht klickbar und müssen per copy&paste in einen Reader gebracht werden. Das ist etwas umständlich.
Die Feeds selbst kommen mit Überschrift, Teasertext und teilweise mit Bildern daher. Leider ist eine recht hohe Fehlerquote bei den Bildern vorhanden, so dass oft nur ein Platzhalter für das fehlende Bild zu sehen ist.
Social-Bookmarking-Dienste konnte ich nicht finden.
Als Besonderheit kann man ein paar hauseigene Blogs anführen, die z.T. sehr gut gepflegt werden.
Fazit:
Solider Durchschnitt. Focus hebt sich nicht aus der Masse der anderen Magazine heraus, kann aber auch nicht gerade als "zwonullig" bezeichnet werden. Einzig die Blogs machen teilweise einen besseren Eindruck als in vergleichbaren anderen Magazinen.
Im Handelsblatt lassen sich nur ausgesuchte Artikel in einem Forum kommentieren, die zudem moderiert werden und nur nach einer Registrierung abgegeben werden können. Notwendig für die Registrierung sind Angabe von Vorname, Nachname, Username, Mailadresse und Passwort. Bei der Registrierung kann man per Checkbox die Printausgabe des Handelsblatts für 2 Wochen kostenlos zur Probe abonnieren, ohne danach umständlich kündigen zu müssen. Es funktioniert, ich habe es getestet.
Trackbacks lässt natürlich auch das Handelsblatt nicht zu.
Der Gesamtnewsfeed ist über das Quickbookmark in der Adresszeile abonnierbar, die 10 Themenfeeds und die 2 Audiofeeds (Podcast und Börsenradio) sind über einen Link in der rechten Sidebar zu erreichen.
Die Feeds selbst kommen als Überschrift mit Teasertext im Reader an.
Als einziger Social-Bookmarking-Dienst kommt Webnews zum Einsatz.
Als Besonderheiten kann man 14 zum Haus gehörende Blogs ansehen, deren Übersicht prominent im Header verlinkt ist. Außerdem gibt es ein "Global-Blog" von weltweit arbeitenden Handelsblatt-Korrespondenten, der Podcast "Bel Étage" und natürlich der Videocast "Elektrischer Reporter".
Außerdem sind verschiedene mobile Newsmöglichichkeiten vorhanden, wie SMS-News, WAP-News, Blackberry und PDA.
Fazit:
Sehr "zwonullig" ist der Hauptauftritt nicht. In diesem Fall machen die sehr gut gepflegten Blogs mit vielen aktuellen Themen allerdings einiges wett, da sie enger mit dem Hauptauftritt verbunden sind, als in anderen Magazinen üblich. Anhand der gesteigerten Aktivitäten des Verlagshauses im Internet in den letzten Monaten schließe ich allerdings nicht aus, dass es dort in absehbarer Zeit vielleicht doch noch ein paar positive Veränderungen geben wird.
Eine Artikel bezogene Kommentierung ist hier gar nicht möglich. Es besteht nur die Möglichkeit, vorgegebene Themen im Forum zu diskutieren, wofür wiederum eine Registrierung notwendig ist. Die Registrierung dagegen fällt nicht nur durch übertrieben lange Nutzungsbedingungen negativ auf, sondern auch dadurch, dass man seine kompletten Adressdaten zusätzlich zu Name und Vorname angeben muss. Selbstverständlich sind natürlich auch Mailadresse und Passwort.
Der Gesamtnewsfeed ist über das Quickbookmark in der Adresszeile zu beziehen, die 30(!) Themenfeeds sind über einen Link in der Sidebar zu erreichen.
Auch die FTD liefert zu den Überschriften einen informativen Teasertext.
Als Social-Bookmarking-Dienste hat FTD folgende integriert:
Mr.Wong, Furl, YiGG, del.ico.us, Webnews
Die Dienste sind deutlich sichtbar unter den Artikeln verlinkt.
Als Besonderheit wird ein eigener Feedreader angeboten, der mit über 4MB Größe schon etwas füllig ausfällt.
Fazit:
Nüchternes Business-Magazin ohne nennenswerte Web 2.0-Features.
In der Welt ist jeder Artikel ohne Registrierung kommentierbar. Dafür wird jeder Kommentar moderiert. Mit meinem Firefox war es mir allerdings nicht möglich, überhaupt zu kommentieren, weil zumindest bei meinem FF das gesamte Kommentarformular nicht angezeigt wird.
Trackbacks sind auch hier nicht möglich.
Die Newsfeeds, 1 Gesamtfeed und 19 Themenfeeds, müssen erst umständlich über das Menü unter "Meine Welt" gesucht werden. Auf ein Quickbookmark in der Adresszeile wurde völlig verzichtet.
Die Feeds bieten Überschrift und Teasertext. Ich selbst habe den Feed mittlerweile jedoch gelöscht, da zunehmend "Feedspamming" praktiziert wurde. D.h. es wurden mehrmals täglich die gleichen Artikel als "neu" in den Feed gestellt.
Social-Boomarking-Links konnte ich nicht entdecken.
Auch die Welt verfügt über einige hauseigene Blogs.
Fazit:
Mit dieser Art der Kommentierung ist die "Welt" schnmal auf dem richtigen Weg. Warum die Feeds allerdings so versteckt werden und warum sie Feedspamming betreiben, will sich mir nicht ganz erschließen. Nicht der schlechteste Web 2.0-Auftritt aber auch weit weg vom besten.
Auch im Stern lässt sich neuerdings jeder Artikel kommentieren. Allerdings wird auch jeder Kommentar moderiert und eine Registrierung ist notwendig. Allerdings ist es mir etwas unangenehm aufgestoßen, dass der Stern die kompletten Adressdaten zusätzlich zum Vornamen, Nachnamen und Usernamen verlangt. Mailadresse und Passwort sind natürlich obligatorisch. Lesen der AGB und der Privacy Police müssen bestätigt werden.
Trackbacks können nicht gesetzt werden.
Über ein Quickbookmark in der Adresszeile lässt sich der Gesamtfeeed abonnieren, durch einen Link im Footer gelangt man zu den 7 Themenfeeds.
Die Feeds selbst kommen mit Überschrift und Teaser.
Als Social-Bookmarking-Dienste stehen BlinkList, del.icio.us, Furl, OneView, Yahoo MyWeb, Mr.Wong, Yigg, Linkarena, Google, Webnews und Folkd zur Verfügung.
Der Stern verfügt über diverse Redakteurs-Blogs, die allerdings nicht besonders gut gepflegt werden und bei denen die letzten Beiträge teilweise noch aus 2006 stammen.
Fazit:
Gute Ansätze aber auch einige unnötige Dinge, wie die übertriebene Datensammelei bei der Registrierung. In so einem Fall sollten die Kommentare zumindest ohne vorherige Moderation freigeschaltet werden. Anders lässt sich diese Sammelwut nämlich nicht rechtfertigen.
Das Blog-Projekt des Stern kann man dagegen getrost als gescheitert bezeichnen.
Die RP lässt Kommentare zu jedem Artikel zu. Auch hier ist Registrierung Pflicht, dafür werden die Kommentare sofort ohne Moderation freigeschaltet. Für die Registrierung selbst sind nur Username, Passwort und Mailadresse notwendig. Vorbildlich! Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung müssen akzeptiert werden, die Freischaltung erfolgt durch Eingabe eines Aktivierungskeys, der per Mail geschickt wird.
Trackbacks können auch hier nicht gesetzt werden.
Für den Gesamtfeed gibt es auch hier ein Quickbookmark in der Adresszeile. Etwas übertrieben scheint mir die Anzahl von 37(!) Themen- und Regionalfeeds. Hier verliert man schnell den Überblick.
Die Qualität der Feeds könnte mit Überschrift, Teasertext und Artikelbild gut sein, wenn sich nicht laufend böse Fehler einschleichen würden. So passen des öfteren die Headlines nicht zum Teasertext, die Bilder nicht zur Headline oder, auch das kommt vor, Überschrift, Teasertext und Bild passen überhaupt nicht zusammen.
Besonderheiten konnte ich nicht feststellen.
Fazit:
Schon recht akzeptabel. Auf jeden Fall macht die kleine "RP" so manch großem Magazin noch etwas vor. Wenn das Feed-Problem behoben würde und Trackbacks ermöglicht würden, könnte RP-Online schon fast zum Vorreiter eines "zwonulligen" Zeitungsauftritts werden.
Kommen wir jetzt zu den "Technologiemüden".
Hier werden zwar noch Feeds geboten, von Web 2.0 allerdings keine Spur mehr:
Kommentierung und Trackbacks sind hier Fehlanzeige.
Dafür meint das Abendblatt es mit den RSS-Lesern gut. Über das Quickbookmark in der Adresszeile kann man den Gesamtfeed abonnieren. Über einen Link in der Sidebar kommt man zu 31 weiteren Feeds, davon 15 regionale Feeds.
Geliefert werden Überschrift und Teasertext.
Auf Social-Bookmarking verzichtet das Abendblatt gänzlich, glänzt dafür aber durch Verlinkung auf immerhin 9 externe Feedreader.
Ein paar hauseigene Blogs gibt es auch, die allerdings nicht sonderlich gut gepflegt werden.
Fazit:
Feedtechnisch überladen und in keinster Weise Web 2.0.
Keine Kommentar- oder Trackback-Funktion.
Dafür aber 40 verschiedene Feeds aus 8 verschiedenen Kategorien, die über einen Link in der Sidebar zu erreichen sind. Die Adresszeile bietet ein Quickbookmark für den Gesamtfeed.
Geliefert werden Überschrift und Teasertext.
Auch hier werden seltsamerweise 9 externe Feedreader verlinkt. Außerdem gibt es drei hauseigene Blogs, die auf Wordpress basieren. Eins zum Thema Eintracht Frankfurt, eins zum Thema Ironman und den „Leserversteher“, der eine Art Schnittstelle zwischen Leser und Redaktion darstellen soll.
Fazit:
Meilenweit weg von Web 2.0, woran auch die drei Blogs nichts ändern können.
Keine Kommentar- oder Trackback-Funktion und lediglich ein RSS-Gesamtfeed, der über das Quickbookmark in der Adresszeile abonnierbar ist. Das ist schon alles, was die Berliner Zeitung zu bieten hat.
Selbst die schlecht gepflegten, hauseigenen Blogs, die ich vor 6 Wochen noch gesehen habe, scheinen verschwunden.
Fazit:
Web 2.0? Gibt es in Berlin nicht. Peinlicher Auftritt.
Keine Kommentar- oder Trackback-Funktion.
Der Gesamtfeed ist über das Quickbookmark in der Adresszeile abonnierbar. Über einen Link im Kopfbereich der Seite gelangt man zu 4 Themenfeeds.
BILD liefert Überschrift, Teasertext und Artikelbild im Feed, ist aber wegen massiven Feedspammings bei mir aus dem Reader geflogen, nachdem teilweise der gleiche Bericht bis zu achtmal am Tag als "neu" im Feed auftauchte. Aus dem gleichen Grund ist ja auch die WELT schon aus meinem Feedreader geflogen. Dass beide aus dem gleichen Verlagshaus sind wird wahrscheinlich nur Zufall sein, oder?
Eine Registrierung ist zwar möglich, wird aber nur für Glücksspiele u.ä. benötigt.
Als kleine Besonderheit seien hier kurz die Links auf 3 externe Feed-Reader erwähnt.
Fazit:
Für die Zielgruppe der BILD-Leser wahrscheinlich ausreichende Technik. Für den versierten Nutzer eher ungenügend
, aber der liest ja auch nicht die BILD.
Und jetzt zu den Totalverweigerern (ja, auch die gibt es!)
Totalverweigerer brauchen keine Kommentare, keine Feeds und deshalb wahrscheinlich auch keine Leser. Eigentlich haben sie nur Online-Auftritte, weil sie sich irgendwann mal vorsichtshalber die Domains gesichert haben:
Keine Kommentar- oder Trackbackmöglichkeit, keine Feeds, keine Social-Bookmarking-Links. So sieht es in der taz aus.
Dafür eine Menge hauseigener Blogs, von denen man aber nur gaaaaanz wenige als gepflegt bezeichnen kann. Auch dort gibt es Blogleichen, die letzmals 2006 aktualisiert wurde. Der ATOM-Feed in der Blogübersicht verweigert zudem die Zusammenarbeit mit allen bei mir installierten Feedreadern.
Fazit:
Die taz beklagt sich immer gern, dass sie um jeden Leser kämpfen muss und fordert immer wieder die Leser auf, doch die taz zu abonnieren. Ich persönlich abonniere aber keine Zeitung, deren Online-Auftritt mich derart stiefmütterlich behandelt.
Die taz hat den Sprung in die Moderne einfach noch nicht geschafft.
Das Grauen kommt bei Nacht!
Das war jedenfalls mein erster Eindruck beim Besuch des Online-Auftritts der "MoPo".
Kommentare gibt es nicht, nur allgemeine Links auf die Foren, die ich wegen fehlender Artikelbezogenheit nicht getestet habe. Trackbacks - gibt es nicht. RSS-Feeds - gibt es nicht. Social-Bookmarking - Fehlanzeige.
Dafür eine wirklich dreiste Leserverdummung:
„Blättern Sie durch Ihre Mopo direkt am PC - MOPOePaper machts möglich und stellt damit das Innovativste dar, was die Digitalen Medien zu bieten haben.“
Da frage ich mich wirklich, ob die Macher der MoPo sich schonmal irgendeine x-beliebige Konkurrenzseite angeschaut haben.
Fazit:
Das schlechteste Stück Online-Medium, was einem über den Weg laufen kann. Dieser Webauftritt bietet wirklich rein gar nichts, abgesehen vom wirklich sehenswert schlechten Design. Unwiderruflich das Trauerstück der deutschen Medienlandschaft.
Nächste Woche folgen dann die IT-Fachmagazine.
Ein Update der heutigen Liste gibt es wieder in 6-8 Wochen.
Die Liste als PDF in tabellarischer Form gibt es irgendwann morgen bei Mike Schnoor im
Sichelputzer.
I think that was 9 months ago or so.