seit Jahren beobachte und kritisiere ich nun schon das, was Sie politische Arbeit nennen. Mal subtil, mal provokant, immer knapp am Rand des guten Geschmacks und in politischen Kreisen immer ungelesen. Letzteres stört mich dabei weniger, da Sie bereits so weltentrückt scheinen, dass Sie meine Kritik mit größter Wahrscheinlichkeit sowieso nicht verstehen würden.
Was mich allerdings stört ist die Tatsache, dass Sie nichts, gar nichts, absolut null und nada aus ihrer bisherigen Laufbahn als Kanzlerin gelernt haben.
Sonntag, 2. Oktober 2011
Liebe Frau Bundeskanzlerin,
in Verbalterrorismus
um
12:03
Dass Sie als Kanzlerin denkbar ungeeignet sind befürchtete ich schon, als Sie ihr erstes Kabinett vorstellten. Ein überführter Schwarzgeldkurier, also ein Gesetzesbrecher, der dank seines politischen Status nie rechtlich dafür belangt wurde, setzten Sie doch allen ernstes als obersten Beschützer der deutschen Sicherheit ein und unterstützten ihn sogar in seinem Bestreben, den Normalbürger rund um die Uhr in allen Lebenslagen ausspitzeln zu können. Sie, eine Frau, die unter einem politischen System groß wurde, welches gerade an solchen Verhaltensweisen scheiterte. Aber vielleicht schenke ich ihrer damaligen Tätigkeit bei Agitprop auch einfach zu wenig Bedeutung.
Auch ihr (ehemaliger) Vizekanzler und Außenminister war ein Griff ins Klo. Wer Hartz-IV-Empfänger altrömische Dekadenz unterstellt, der hat in einer Regierung nichts verloren. Ihre Reaktion darauf war... haben Sie überhaupt reagiert? Auch seine späteren verbalen Ausfälle auf nationaler und internationaler Ebene hinderte Sie nicht daran, an diesem "liberalen" Beispiel demokratischer Unfähigkeit festzuhalten.
Schlimmer noch sah es aus, wenn einer ihrer Parteifreunde irgendwie in die Schusslinie geriet, was ja desöfteren mal der Fall war. Als in Baden-Württemberg die Medien die "Ermittlungen" über den schwarzen Donnerstag übernahmen, weil die Politik lieber eine Verschleppungs- und Verschleierungstaktik fuhr und schon längst erwiesen war, dass Stefan Mappus vorsetzlich die Unwahrheit sagte, stellten Sie sich demonstrativ vor ihn und betonten oft genug, ihm zu glauben.
Ein ähnliches Verhalten legten sie bei Karl-Theodor zu Guttenberg an den Tag. Wo der normale, nicht politisch wirkende Akademiker sogar strafrechtliche Konsequenzen hätte spüren müssen, stellten Sie sich schützend vor ihren "Bub" und ließen nichts unversucht, ihn im Amt zu halten.
Auch ihr derzeitiger "Partei-Rechtsexperte" Siegfried Kauder zeugt davon, dass Sie in Sachen Umgang nicht die qualifizierteste Wahl bevorzugen. Normalerweise hätte er schon gehen müssen, als er die Einschränkung der Pressefreiheit forderte und damit klar das Grundgesetz unterlaufen wollte. Vom Grundgesetz haben Sie doch schon mal gehört, oder?
Jetzt glänzt er erneut durch seine mangelnde Qualifikation in Sachen Urheberrecht, für das ausgerechnet er auch noch eine Gesetzesvorlage schreibt und schafft es gleichzeitigauf einer zweiten Schiene, sich gegen eine ordentliche Anti-Korruptionsregelung auszusprechen, die in anderen Ländern schon ganz normal ist.
Ich könnte hier noch zahlreiche Beispiele von Unfähigkeit, Unverschämtheit und unvorbildlichem Verhalten in ihrem Partei- und Regierungskreis aufzählen, aber das würde meinen zeitlichen Rahmen sprengen.
Außerdem bieten Sie selbst ja schon genug Beispiele an Weltfremdheit und undemokratischem Verhalten, so dass Sie auf ihre Kollegen und Parteifreunde eigentlich gar nicht angewiesen sind.
Nehmen wir doch mal ihren netten Vergleich aus einer öffentlichen Rede in Berlin von 2006, in der Sie die Unverfrorenheit besitzen, Falschparker mit Terroristen zu vergleichen, die die innere Sicherheit gefährden. Falls Sie sich nicht erinnern, schauen Sie hier:
Es folgte der Ausstieg aus dem Atomausstieg, in gewohnter Manier völlig undemokratisch am Volk vorbei und die Dreistigkeit, sich nach der Fukushima-Katastrophe als glänzende Retterin der Zukunft aufzuspielen. MIR waren Sie als Bundeskanzlerin in der Zeit peinlich, sie selbst berührte diese Schauspielerei offensichtlich überhaupt nicht. Hauptsache vor den Kameras gut aussehen.
Apropos Kameras:
Ist ihnen eigentlich bewusst, dass es mindestens so viele Bilder von ihnen mit Deutsche Bank Chef Josef Ackermann gibt, als Bilder, die Sie mit ihren Regierungsmitgliedern zeigen?
Zum Abschluss kommen möchte ich mit einem Satz, den ich an die aktuellen Worte ihres geschätzten Parteifreundes Ronald Pofalla anlehne:
Liebe Frau Merkel, hören Sie endlich auf, so eine Scheiße zu reden, denn ich kann ihre Fresse nicht mehr sehen.
Sie dürfen mich dann später dafür belangen, wenn Sie Herrn Pofalla aus dem Amt gejagt haben, falls Sie das machen würden, was nie passieren wird.
Ihr
Armin Meier
Ignorierter Bürger der längst nicht mehr demokratischen Bundesrepublik Deutschland
Auch ihr (ehemaliger) Vizekanzler und Außenminister war ein Griff ins Klo. Wer Hartz-IV-Empfänger altrömische Dekadenz unterstellt, der hat in einer Regierung nichts verloren. Ihre Reaktion darauf war... haben Sie überhaupt reagiert? Auch seine späteren verbalen Ausfälle auf nationaler und internationaler Ebene hinderte Sie nicht daran, an diesem "liberalen" Beispiel demokratischer Unfähigkeit festzuhalten.
Schlimmer noch sah es aus, wenn einer ihrer Parteifreunde irgendwie in die Schusslinie geriet, was ja desöfteren mal der Fall war. Als in Baden-Württemberg die Medien die "Ermittlungen" über den schwarzen Donnerstag übernahmen, weil die Politik lieber eine Verschleppungs- und Verschleierungstaktik fuhr und schon längst erwiesen war, dass Stefan Mappus vorsetzlich die Unwahrheit sagte, stellten Sie sich demonstrativ vor ihn und betonten oft genug, ihm zu glauben.
Ein ähnliches Verhalten legten sie bei Karl-Theodor zu Guttenberg an den Tag. Wo der normale, nicht politisch wirkende Akademiker sogar strafrechtliche Konsequenzen hätte spüren müssen, stellten Sie sich schützend vor ihren "Bub" und ließen nichts unversucht, ihn im Amt zu halten.
Auch ihr derzeitiger "Partei-Rechtsexperte" Siegfried Kauder zeugt davon, dass Sie in Sachen Umgang nicht die qualifizierteste Wahl bevorzugen. Normalerweise hätte er schon gehen müssen, als er die Einschränkung der Pressefreiheit forderte und damit klar das Grundgesetz unterlaufen wollte. Vom Grundgesetz haben Sie doch schon mal gehört, oder?
Jetzt glänzt er erneut durch seine mangelnde Qualifikation in Sachen Urheberrecht, für das ausgerechnet er auch noch eine Gesetzesvorlage schreibt und schafft es gleichzeitigauf einer zweiten Schiene, sich gegen eine ordentliche Anti-Korruptionsregelung auszusprechen, die in anderen Ländern schon ganz normal ist.
Ich könnte hier noch zahlreiche Beispiele von Unfähigkeit, Unverschämtheit und unvorbildlichem Verhalten in ihrem Partei- und Regierungskreis aufzählen, aber das würde meinen zeitlichen Rahmen sprengen.
Außerdem bieten Sie selbst ja schon genug Beispiele an Weltfremdheit und undemokratischem Verhalten, so dass Sie auf ihre Kollegen und Parteifreunde eigentlich gar nicht angewiesen sind.
Nehmen wir doch mal ihren netten Vergleich aus einer öffentlichen Rede in Berlin von 2006, in der Sie die Unverfrorenheit besitzen, Falschparker mit Terroristen zu vergleichen, die die innere Sicherheit gefährden. Falls Sie sich nicht erinnern, schauen Sie hier:
Es folgte der Ausstieg aus dem Atomausstieg, in gewohnter Manier völlig undemokratisch am Volk vorbei und die Dreistigkeit, sich nach der Fukushima-Katastrophe als glänzende Retterin der Zukunft aufzuspielen. MIR waren Sie als Bundeskanzlerin in der Zeit peinlich, sie selbst berührte diese Schauspielerei offensichtlich überhaupt nicht. Hauptsache vor den Kameras gut aussehen.
Apropos Kameras:
Ist ihnen eigentlich bewusst, dass es mindestens so viele Bilder von ihnen mit Deutsche Bank Chef Josef Ackermann gibt, als Bilder, die Sie mit ihren Regierungsmitgliedern zeigen?
Zum Abschluss kommen möchte ich mit einem Satz, den ich an die aktuellen Worte ihres geschätzten Parteifreundes Ronald Pofalla anlehne:
Liebe Frau Merkel, hören Sie endlich auf, so eine Scheiße zu reden, denn ich kann ihre Fresse nicht mehr sehen.
Sie dürfen mich dann später dafür belangen, wenn Sie Herrn Pofalla aus dem Amt gejagt haben, falls Sie das machen würden, was nie passieren wird.
Ihr
Armin Meier
Ignorierter Bürger der längst nicht mehr demokratischen Bundesrepublik Deutschland
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