Wie vermutet handelt es sich bei dem Gomopa-Spam um einen Joe-Job. Das bestätigt das Unternehmen jedenfalls in einer Stellungnahme in den Kommentaren.
Gomopa wird wohl, wie in der Vergangenheit schon öfter geschehen, Strafanzeige erstatten. Da die Mails von verschiedenen Servern im Ausland verschickt wurden halte ich die Ermittlung des Versenders allerdings für unwahrscheinlich.












Bezeichnend ist, dass GoMoPa auf solche eMails nicht reagiert. Es besteht daher Grund zur Annahme, dass GoMoPa die eigenen Seiten interessant machen will und nicht nur neue User, sondern vor allem zahlende User generieren will. GoMoPa ist offensichtlich nicht bereit das Gegenteil zu beweisen.
Wenn ich versuche, User zu gewinnen dann versuche ich doch nicht im nächsten Moment, sie wieder loszuwerden.
Aber wie schreibt GoMoPa:
Über uns: GoMoPa.net mit über 500.000 Visits und über 2.600.000 PIs. ... Banner & Co: Wir sorgen für Aufmerksamkeit! Werden Sie unser Werbepartner!
Also Visits und anderes bringt die Mail so oder so... Oder?
Im übrigen kann ich mir schon vorstellen, dass nicht wenige sich aus Panik kostenpflichtig registrieren um sicherheitshalber zu recherchieren. Richtig! die sind zwar nach einem halben Jahr alle wieder weg, aber wie heißt es: Kleinvieh bringt auch Mist.
Wenn man in einem kundensensiblen Bereich arbeitet kann man, wenn man eine solche Mail erhält, sehr nervös werden. [Wir als Baugeneralübernehmer beispielsweise, denn wir leben in Zeiten des Baupfuschs bis -betrugs von unserem guten Ruf.] Ein Eintrag wie der behauptete kann selbst dann erheblichen wirtschaftlichen Schaden verursachen, wenn nichts aber auch gar nichts an der Sache dran ist. Und wenige sind so Internet-fit dass sie erst einmal recherchieren ob viele andere auch so einen Spam erhalten haben.
(DCRS ME) Vor einigen Tagen berichtete DCRS über eine neue Spammail im Namen des Internetportals GOMOPA. Bezüglich dieser Spammail, in der Internetuser dazu aufgefordert wurden, sich kostenpflichtig bei GOMOPA einzutragen, kam von mehreren Seiten der Verdacht auf, GOMOPA könnte diese Mails selbst zu Werbezwecken verschickt haben bzw. Dritte dazu angestiftet haben. Dies ist nun eindeutig widerlegt. Auf Grund dessen, dass sich auffällig viele Leute an DCRS gewandt haben, die GOMOPA verdächtigten und diese jedoch lokal fast ausschließlich aus der selben Gegend kamen, wurde DCRS hellhörig.
"...Es kam uns einfach komisch vor...Wir hatten den Eindruck, dass hier jemand GOMOPA in Schädigungsabsicht in ein schlechtes Licht rücken und verdächtigen möchte...deshalb haben wir uns die Sache noch einmal ganz genau angeschaut.." erzählt DCRS-Redakteur Bernhard Kamps. DCRS überprüft mit seinen Technikern zuerst die IP. von der die Spammail verschickt wurde und stellt fest:
Es handelt sich nachweislich nicht um einen Server von GOMOPA. Versandt wurde die e-mail hingegen von der IP eines Internetproviders aus Shanghai. Dort kennt man GOMOPA nicht. Weiterhin befragt DCRS GOMOPA-Vice-Präsident Klaus Maurischat. Dieser erklärt:
"...GOMOPA hat täglich Zugriffe im mehrstellingen 1000er-Bereich...Wir hätten es daher überhaupt nicht nötig, solche mails zu versenden. Weiterhin wird in der Spammail für eine Rubrik geworben, die wir in unserem Forum gar nicht haben...Wenn dann würden wir doch auch Leistungen bewerben, die wir auch tatsächlich anbieten..."
DCRS überprüft diese Aussagen und stellt fest: Herr Maurischat hat uns die Wahrheit gesagt:
In der Spammail wird die "Rubrik Wirtschaftsbetrug" beweorben. tatsächlich gibt es diese im GOMOPA-Forum nicht. Auch die Zugriffsdaten, die Herr Maurischat angibt sind laut Alexa.com reel. Weiterhin verfügt die Seite über Google-Pagerank (TM) 6 und weit über 100000 Backlinks, was für eine ganz erhebliche Wertigkeit der Seite spricht.
"...Wenn man täglich in Betrugsangelegenheiten und in die Verschleierung von Firmenkonstrukten Transparanz bringt, so wie GOMOPA das nun schon seit Jahren tut, macht man sich leider auch viele Feinde...GOMOPA wird aber auch weiterhin bemüht sein, möglichst viele Nepper, Schlepper und Bauernfänger auffliegen zu lassen..." fährt Maurischat fort.
Auch diese Aussage stimmt: GOMOPA hat im Laufe der Jahre sehr viele nationale aber auch internationale Betrugsdelikte aufgeklärt bzw. sogar Ermittlungsbehörden bei der Arbeit unterstützt.
DCRS meint: Schade, dass das Internet auch für solche Machenschaften missbraucht wird.
Quelle: http://www.gomopa.net/Finanzforum/Kommentare-und-Meinungen/Von-GoMoPa-betrogen-genoetigt-oder-erpresst-Seite-2.html#206146